Die Adjektivdeklination gilt als knifflig, folgt aber klaren Regeln. Wenn du die Logik dahinter verstehst, musst du nicht jede Endung auswendig lernen. Hier erklären wir sie einfach.
Adjektivdeklination: die drei Fälle
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Welche Endung das Adjektiv bekommt, hängt davon ab, was davorsteht:
- Nach bestimmtem Artikel (der, die, das): meist die Endung -e oder -en. Beispiel: „der nette Mann“, „den netten Mann“.
- Nach unbestimmtem Artikel oder Possessiv (ein, kein, mein): das Adjektiv übernimmt teils die Aufgabe des Artikels. Beispiel: „ein netter Mann“.
- Ohne Artikel: das Adjektiv trägt die volle Endung, die sonst der Artikel hätte. Beispiel: „netter Kaffee“.
Worum es in diesem Teil geht, zeigt telc B2 Sprachbausteine.
So merkst du dir die Endungen
Die Faustregel lautet: Zeigt der Artikel den Fall schon klar an, reicht dem Adjektiv eine schwache Endung (-e oder -en). Fehlt ein Artikel, muss das Adjektiv den Fall selbst anzeigen und bekommt die stärkere Endung. Verwandt ist die Steigerung, mehr dazu in Komparativ und Superlativ, und ähnlich werden die Possessivpronomen dekliniert.
In der telc Prüfung
Adjektivendungen sind ein häufiges Lückenthema. Wie du strategisch vorgehst, steht in Sprachbausteine strategisch lösen, und wo der Teil im Ablauf steht, zeigt die Seite zu den Prüfungsteilen.
Fazit
Die Adjektivdeklination wird leichter, wenn du auf den Artikel schaust: Er entscheidet, ob das Adjektiv eine schwache oder starke Endung braucht. Mit etwas Übung sitzt die Logik schnell.