Verneinen klingt einfach, doch viele schwanken zwischen „nicht“ und „kein“. Mit einer klaren Regel triffst du die richtige Form. Hier erfährst du, wann du was verwendest.
nicht oder kein: die Grundregel
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Die Faustregel ist kurz:
- kein verneint ein Nomen mit unbestimmtem Artikel oder ohne Artikel: „Ich habe ein Auto“ wird zu „Ich habe kein Auto.“
- nicht verneint alles andere, also Verben, Adjektive, ganze Sätze und Nomen mit bestimmtem Artikel: „Ich kenne den Mann nicht.“
Worum es in diesem Teil geht, zeigt telc B2 Sprachbausteine.
Die Stellung von nicht
Verneinst du den ganzen Satz, steht „nicht“ meist am Ende: „Ich komme heute nicht.“ Verneinst du nur einen Teil, steht es direkt davor: „Ich komme nicht heute, sondern morgen.“ Wichtig sind dabei auch die passenden Konnektoren wie „sondern“. Ein weiteres häufiges Lückenthema sind die Modalverben.
In der telc Prüfung
Die Negation taucht in Lücken und im freien Schreiben auf. Wie du bei den Sprachbausteinen vorgehst, steht in Sprachbausteine strategisch lösen, und wo der Teil im Ablauf steht, zeigt die Seite zu den Prüfungsteilen.
Fazit
Merke dir: „kein“ vor Nomen mit unbestimmtem Artikel, „nicht“ für den Rest. Mit dieser Regel und der richtigen Stellung verneinst du sicher und natürlich.